Tag der Städtebauförderung: Ideen in der Kunsthalle
Zwei Projektideen für die Entwicklung auf dem ehemaligen MUSKATOR-Gelände werden zum Tag der Städtebauförderung am Samstag, 9. Mai, von 11 bis 13 Uhr in der Elbland Kunsthalle, Breite Straße 1, vorgestellt. Im Anschluss kann darüber diskutiert werden.
Das Projekt „Elbachse“ soll die Wirtschaftsstärke der Region für Radtouristen und andere Besucher sicht- und erlebbar machen. Der Frage, „wie so etwas aussehen kann?“ sind zwei Studenten der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in ihrer Masterarbeit nachgegangen. Außerdem organisierten Mitglieder des Instituts für Graue Energie e. V. im Rahmen der Bauhaus Spring School einen Stegreifentwurf. Unter dem Titel „4 pillars and a roof? - start with the smallest“ – also „4 Säulen und ein Dach? Beginne mit dem Kleinsten“ - widmeten sich 25 Studenten aus ganz Europa dem denkmalgeschützten „Stelzenbau“ zwischen Mühlengebäude und Elbkai.
Die Entwürfe gehören zu insgesamt sechs Projektideen, die innerhalb des Bundesprogramms „Zukunft Region – Lebendiger Stahl“ entstanden. In einem interdisziplinären Netzwerk aus Akteuren der Verwaltung, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft fanden mehrere Workshops der beteiligten Unternehmen und weiterer Partner statt. Dazu gehören die Innovationsakademie des Handwerks in der Elberegion Meißen, das Qualifizierungszentrum Region Riesa, die Kreishandwerkerschaft Region Meißen, die Stadtwerke Riesa, die ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi sowie die Duale Hochschule Sachsen – Staatliche Studienakademie Riesa und der Verein zur Förderung der Umform- und Produktionstechnik Riesa. Die Universität Leipzig mit dem SEPT Kompetenzzentrum und der Elbland Kunsthalle MUSKATOR e. V. sind ebenfalls mit im Boot.
Insgesamt wurden sechs Projektideen entwickelt, von denen nun zwei am 9. Mai in der Elbland Kunsthalle vorgestellt werden. Eine Anmeldung ist formlos und unverbindlich bei der Koordinatorin „Zukunft Region“, Anja Dietel, Tel. 0173 71 99 221, E-Mail anja.dietel@stadt-riesa.de möglich.