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Müllsammelaktion: Eine saubere Stadt ist Familiensache

| Leben in Riesa

Die 21. Aktion „Sauberes Riesa“ konnte mit insgesamt rund 200 Mitstreiterinnen und Mitstreitern aller Altersgruppen eine erfreuliche Bilanz samt leichter Steigerung zum Vorjahr verzeichnen. Rund 25 Kubikmeter Müll (zweieinhalb Container, bereitgestellt von Remondis) zeigen, dass es unverändert viel zu tun gibt.

In den Ortsteilen Mautitz, Canitz (hier vor allem die Sportgemeinschaft), Nickritz und Jahnishausen wurde ebenso etwas für ein schöneres Ortsbild getan wie in der Stadt selbst. Kinder und Jugendliche der ASB-Wasserrettung gingen beispielsweise rund ums Hallenschwimmbad, den Arenaparkplatz und die Bayer-und-Sachsen-Straße auf Müllpirsch. Dabei befüllte die neunköpfige Truppe innerhalb von 90 Minuten mehrere Müllsäcke, denn es lag jede Menge Unrat im Gebüsch und in den Rabatten. „Benzinkanister, ein Teppich, Kleidung aller Art, Schuhe, Flaschen und sogar ein Katzen-Impfpass“, zählten Josef, Juri und Sophie auf. „Die Schwimmhalle ist ja unser Trainingsort, deshalb wollten wir auch hier um Umfeld aktiv werden“, sagte Trainerin Anke Leßner.

Entlang verschiedener Straßen, wo gern etwas aus fahrenden Autos „entsorgt“ wird, an der Elbe und anderen Gewässern oder in Parks und Anlagen waren auch das THW, das DRK, der Leo Club, die Rotarier, die Cheerleader, Schüler der Oberschule „Am Sportzentrum“ und Mitglieder des CDU-Stadtverbandes unterwegs. Bewohner des Obdachlosenheims beteiligten sich traditionell ebenfalls an der Aktion wie die Wohngruppe der Diakonie. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Familien mit Kindern, gingen auch „einfach so“ auf Sammeltour. Sie fanden Reifen, Kartons, Dosen, Papier aller Art, in der Elbe ein Fahrrad - und sogar Sondermüll wie Lacke und Lösungsmittel, der natürlich auch gesondert entsorgt wird.