Riesa legt bei moderner Markierung vor
Der Elberadweg zählt zu den beliebtesten deutschen Radwegen. Gleich zwei Routenvarianten führen durch die Stadt Riesa. Eine Wegführung verläuft von Meißen kommend direkt an der Elbe, nur unterbrochen durch das fehlende Stück unterhalb des Muskatorgeländes.
Die so genannte City-Route biegt bereits am Bootshaus in Richtung Innenstadt ab und verläuft auf der Hauptstraße, eine der längsten Einkaufsstraßen Sachsens. Hier können Radler einen Halt einlegen und dann hoffentlich zahlreich die Geschäfte, Cafés und Restaurants besuchen.
Der Radtourismus ist ein wesentlicher Arbeitsbereich der RIESA Information. Deshalb waren die Mitarbeiterinnen beim Thema „Bessere Bewerbung und Ausweisung der Radroute“ maßgeblich beteiligt und auch Innenstadtmanagerin Anja Dietel mit im Boot. Punktuell soll nun vor allem an Weggabelungen eine zusätzliche Markierung auf der Fahrbahn die bestehende Beschilderung des Elberadweges ergänzen. Auf blauem Hintergrund wird das deutlich sichtbare weiße „e“ als Logo des Elberadweges unmittelbar auf dem Radweg angebracht, ergänzt durch die Wörter „Labe“ und „Elbe“ als tschechische und deutsche Bezeichnung des Flusses.
Unkomplizierte Unterstützung fand die Idee beim Bauamt der Stadt Riesa (Sachgebiet Tiefbau), das die technische Vorbereitung übernahm. In der vergangenen Woche wurden durch das Zeithainer Unternehmen DIESTRA die ersten „Fertigmarkierungen aus Thermoplastik“, so die fachlich korrekte Bezeichnung, aufgebracht. Das Unternehmen besitzt langjährige Erfahrungen in diesem Bereich. „Damit ist Riesa sachsenweit die erste Stadt mit einer derartigen Ausweisung“, hat Anja Dietel recherchiert. Insgesamt werden vorerst fünf derartige Markierungen installiert.