Kicker aus Lonato del Garda erkundeten Partnerstadt
Es war ein Wochenende im Zeichen der Freundschaft, des Sports und der lebendigen Städtepartnerschaft: Mit den Fußballern von Virtus Feralpi Lonato nahm erstmals ein ausländisches Team am Hejosa-Cup in der WM-Sporthalle teil.
Während sich Oberligist VfB Empor Glauchau am Freitag vorm 4. Advent vor mehr als 500 begeisterten Fans den Turniersieg holte, gewannen die Gäste aus der Riesaer Partnerstadt die Herzen der Fans und stellten den besten Torhüter. Immerhin sind Hallenturniere in Italien überhaupt nicht üblich. Deshalb agierten die Gäste, die mit zwei Spielern der 1. Mannschaft und mehreren A-Jugendlichen antraten, auch in einem ungewohnten Umfeld.
Zuvor tauchten die italienischen Gäste ins Riesaer Stadtleben ein. Nach der Anreise lud Feralpi zum Abendessen in den Riesenhügel. Am folgenden Turniertag standen eine Stadtrundfahrt mit einem Besuch in der Feralpi-Arena sowie ein Abstecher ins Nudelkontor der Teigwaren Riesa auf dem Programm – natürlich schauen Italiener besonders aufmerksam hin, wie in anderen Ländern ihre Nationalspeise hergestellt wird.
Dirk Mühlstädt von der FVG führte die Gruppe durch die WT Energiesysteme Arena, die großen Eindruck hinterließ. Im Stadtmuseum wurden die Gäste aus Lonato del Garda dann von Oberbürgermeister Marco Müller nochmals offiziell begrüßt und durften sich ins Gästebuch der Stadt Riesa eintragen. Museumsleiterin Anja Hirschberg führte die Besucher danach fachkundig durch das Museum und die Sonderausstellung „Gesichter der Arbeit“ führte. Hier konnten die Spieler die Verbundenheit der Stadt mit der Stahlindustrie hautnah erleben.
Den Besuch hatten Laura Tolettini aus Lonato und BSG-Aufsichtsratsvorsitzender Dietrich Hoffmann koordiniert. Die Unterbringung der Mannschaft in einer Pension wurde durch die Hejosa-Gebäudereinigung und den Verein „Riesa und die Welt“ finanziert. Ein großer Dank geht zudem an alle Sponsoren des Hejosa-Cups, die Schiedsrichter und viele fleißige Helfer.