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Für gute Betreuung: Motorsportler spenden für Kinder

| Leben in Riesa

Beim „Weidaer Dreieck“ im August wurde eine schöne Tradition fortgesetzt: Der ausrichtende Oldtimerrennsport Riesa veranstaltete unter Teilnehmern und Helfern der Sportveranstaltung für historische Motorräder erneut eine Spendensammlung für das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) des Riesaer Elblandklinikums. Im SPZ werden Kinder mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen liebevoll und kompetent betreut. Ob Spielzeug, Software für die Diagnostik oder eine Veranstaltung für die Kinder – dafür sind Spenden immer willkommen.

Hans Jürgen Macioschek und Lars Zieger vom Oldtimer Rennsport Riesa überreichten kürzlich einen Scheck über 450 Euro an SPZ-Leiter Dr. Martin Hildebrandt. „Auf die 300 Euro Spenden der Sportler hat das EC Elbland Catering von Holger Selle nochmals die Hälfte draufgelegt, so dass wir diesen schönen Betrag erreicht haben“, so Macioschek. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer war Gast beim „Weidaer Dreieck“ und beteiligte sich an der Aktion.

Die Verwendung der Spende wird man sich im Sozialpädiatrischen Zentrum noch überlegen. „Mit dem Geld aus dem Vorjahr finanzieren wir jetzt eine Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit, wo unter anderem ein Glasbläser sein Handwerk präsentiert“, so Dr. Hildebrandt.

Rund 250 Starter aus ganz Deutschland und den umliegenden Nationen sind jedes Jahr beim „Weidaer Dreieck“ dabei. Eine ähnliche Zahl ist auch am Wochenende 22./23. August 2026 zu erwarten. Schließlich gibt es ein Jubiläum zu feiern: Schon zum 20. Mal treffen sich die Oldtimerfans auf dem Kurs im Riesaer Westen und bringen mit ihren Maschinen fast 90 Jahren Rennsportgeschichte auf die Straße.