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Cheerleading: Deutscher Meistertitel für „Manic Dream“

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Der Riesaer Cheerleaderverein (RCV) hat bei der Deutschen Meisterschaft in Neu-Ulm mmit dem Meistertitel für „Manic Dream“ und Silber für die Youthmaniacs die Erwartungen übertroffen. Auch die Minimaniacs konnten absolut überzeugen – es war ein Wochenende voller Teamgeist und großer Emotionen!

Insgesamt 60 Teilnehmer reisten nach Neu-Ulm – Sportlerinnen, Trainerteam und Betreuer. In den Wochen zwischen der Ostdeutschen Regionalmeisterschaft in Riesa im Januar und den nationalen Titelkämpfen hatten alle drei Teams sehr intensiv trainiert. Zusätzliche Einheiten, Feinschliff an Technik und Ausdruck, mentale Vorbereitung – die Trainer leisteten gemeinsam mit ihren Sportlern Außergewöhnliches – und wurden belohnt! 

Den Auftakt machten die Minimaniacs. Für manche junge Sportlerin war es die erste Deutsche Meisterschaft – ein Moment, der Mut, Nervenstärke und Zusammenhalt verlangte. Hochkonzentriert präsentierten die Riesaerinnen eine fehlerfreie, sichere Routine (so werden die Übungen im Cheerleading bezeichnet, d. Red.), und erreichten in einem starken Teilnehmerfeld unter 17 Teams einen starken 7. Platz. „Das Ergebnis ist fair und vor allem verdient. Es zeigt, dass unsere jüngsten Athletinnen absolut konkurrenzfähig sind und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln“, bilanzierte der RCV-Vorsitzende Thomas Luthardt. „Für die Mädchen war diese Meisterschaft ein Meilenstein und eine Erfahrung, die sie auch nach einem Teamwechsel stärker machen wird.“

Die Youthmaniacs haben Woche für Woche Sicherheit und Ausdruck verbessert und die Schwierigkeit erhöht. In Neu-Ulm zeigten sie das, was sich alle Riesaer erhofften: ihre beste Leistung überhaupt. Die Routine war kraftvoll, präzise und voller Energie. Stunts und Tumbling gelangen sicher, das Zusammenspiel funktionierte perfekt, und der Teamgeist war in jeder Sekunde spürbar. Danach „eskalierten“ die vier Trainerinnen völlig, jede wusste: Hier ist etwas Besonderes gelungen! Und bei der Siegerehrung wurde es offiziell: Die RCV-Youthmaniacs wurden Deutscher Vizemeister! Dieser Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit und des „An-sich-glaubens“ im wichtigsten Moment. Damit hat sich das Team auch für den ICU Cheerleading Cup 2027 in Orlando qualifiziert – ein herausragendes Signal für die RCV-Nachwuchsarbeit. Ein solches „Orlando Bid“" erhielt der RCV schon drei Mal, konnte die Teilnahme im US-Staat Florida bisher aber noch nicht umsetzen.

Der „Moment des Tages“ folgte mit dem Auftritt des Seniorteams Manic Dream. Das Team gehörte in den vergangenen Jahren stets zu den Besten ihrer Kategorie gehört, musste bei Deutschen Meisterschaften jedoch dennoch mehrfach ohne Medaille nach Hause fahren.

Umso größer war der Wunsch, sich endlich für diese kontinuierliche Arbeit zu belohnen. Der größte Wunsch deshalb: Nicht wieder im entscheidenden Moment Fehler machen! 

Aber diesmal zeigten die Sportlerinnen von der ersten bis zur letzten Sekunde zeigten die eine perfekte Vorstellung. Alle Elemente wurden sicher ausgeführt, die Abläufe waren präzise, Körperspannung und Ausstrahlung beeindruckend. Man spürte den Willen, den Zusammenhalt und die Erfahrung dieses Teams. Nach dem Programm entluden sich Stolz, Freude und die Erleichterung darüber, dass der lange gefühlte „DM-Fluch“ endlich gebrochen war, in den unterschiedlichsten Facetten. Als die Wertung bekannt gegeben wurde, brach grenzenlose Freude aus: Manic Dream ist Deutscher Meister 2026! „Dieser Titel ist kein Glück, sondern das Ergebnis jahrelanger konsequenter Arbeit, großer Ausdauer und einer starken Trainerarbeit“, freut sich Thomas Luthardt. Mit diesem Erfolg hat sich das Team natürlich ebenfalls für den ICU Cheerleading Cup qualifiziert.

Gefeiert wurde auch auf den Rängen: Rund 100 Fans aus Riesa inklusive der „Krachstücktruppe“ mit ihren Trommeln begleiteten die Teams vor Ort und sorgten unter den etwa 3000 Zuschauern für großartige Stimmung. Am Sonntag wurden Sportlerinnen und Trainer in Riesa herzlich begrüßt. Eltern, Angehörige, Unterstützer, das Stadtmaskottchen Riesaer Riese und Oberbürgermeister Marko Müller warteten am Busbahnhof und feierten die Teams. Große Gratulation!