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Aus Alt wird Neu: Riesaer sammelten wieder Kerzenreste

| Leben in Riesa

Stichworte wie Mehrfachnutzung und Nachhaltigkeit werden immer wieder diskutiert. Ein Beispiel, wie man es machen kann, hat erneut der Stadtbahnverein geliefert. Bei der Kerzenreste-Sammelaktion zu Weihnachten wurden erneut Überbleibsel der romantischen Adventsbeleuchtung gesammelt und in der Elbgalerie öffentlichkeitswirksam gewogen. 

Wenngleich das Ergebnis unter den Rekordwerten der Vorjahre lag – 398 Kilogramm Kerzenreste sind eine respektable Bilanz. „Ich glaube, der Trend zur LED-Beleuchtung wirkt sich auf die Verwendung klassischer Wachskerzen aus“, vermutete Andree Schittko vom Stadtbahnverein.

Wie in den Vorjahren wurden die Kerzenreste in die Werkstätten des Klosters St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau gebracht. Unter dem Slogan „Marie – das zweite Licht“, angelehnt an die Begriffe Marienstern und Riesa, kreieren die Mitarbeiter in der Oberlausitz daraus neue Kerzen. Sie sind im dortigen Klosterladen, aber auch in der RIESA Information erhältlich. Vor allem extra gestaltete Jubiläums- und Mottokerzen sind dabei sehr beliebt.